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Ein Mann fasst sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an die Wange.
© Getty Images/iStockphoto
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Winzige Wunden mit unbekannter Ursache: Wenn Essen und Zähneputzen zum Alptraum wird

Sie schmerzen, sind aber meist harmlos: Aphten zählen zu den häufigsten Erkrankungen der Mundschleimhaut. In bestimmten Fällen sollte man damit zum Arzt gehen.

Von Claudia Füßler

Das Fiese ist der Schmerz. Selbst winzige, nur wenige Millimeter große Aphthen können das Essen, Trinken oder Zähne putzen zum Alptraum werden lassen. Spezielle Salben und Tinkturen können die Schmerzen lindern, wirken sich allerdings kaum auf den Heilungsverlauf aus.

Manche Menschen neigen mehr, andere weniger zu Aphthen. Warum das so ist, wissen Wissenschaftler bislang nicht. Auch, weil die Wunden im Mund nur in Ausnahmefällen einem Arzt oder Zahnarzt gezeigt werden.

Wichtig ist die Differentialdiagnose: Bei ungewöhnlich großen und hartnäckigen Aphthen sollte eine Medizinerin abklären, ob nicht doch eine andere Erkrankung dahinter steckt. Aphthen treten fast ausnahmslos in Mund und Rachen auf, neben der Mundschleimhaut können auch die Lippen oder die Zunge betroffen sein. In sehr seltenen Fällen können Aphthen sich auch auf den Schleimhäuten im Genitalbereich entwickeln.

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