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Sinan und Muzaffer „Muci“ Tosun und Soner Arslan (von links), ehemalige Mitglieder der 36 Boys.
© Kitty Kleist-Heinrich
Tagesspiegel Plus

„Wir hätten ganz Berlin in die Hand nehmen können“: Drei Ex-36-Boys über Schlägereien und Respekt

Die Straßen in Kreuzberg waren ihr Revier, Neo-Nazis ihre Gegner, die Gang wie eine Familie. Drei ehemalige 36 Boys erinnern sich.

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Treffpunkt ist natürlich am Kotti. „Hier hat alles angefangen“, sagt Muzzafer Tosun, genannt Muci, als er ein Stück in die Reichenberger Straße am Kottbusser Tor hineinführt, in einen grünen Innenhof zwischen Betonbauten. Der lag schon damals strategisch günstig, erklärt Soner Arslan lachend. Diverse Jugendzentren in der Nachbarschaft waren schnell erreichbar, Naunynritze, Chip, Wille, flugs sei man überall gewesen. Sinan Tosun kommt ein paar Minuten später dazu, mit bester Laune.

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