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Freddy K. prägte in den 90er Jahren vor Allem die italienische Technoszene.
© Foto: Stini Röhrs
Tagesspiegel Plus

Wo steht die Berliner Clubkultur heute?: „Wir müssen die neue Generation der Clubgänger erziehen“

DJ und „Techno-Aktivist“ Alessio Armeni, bekannt als Freddy K, liefert eine Bestandsaufname der heutigen Berliner Clubkultur nach zwei Jahren Pandemie. 

Von Livia Sarai Lergenmüller

Herr Armeni, beginnen wir mit einem Rückblick. Sie haben Ihre DJ-Karriere im Rom der 90er Jahre gestartet und sind dort in kurzer Zeit zu einer wichtigen Figur der Szene geworden. Anfang der 2000er haben Sie jedoch mit dem Auflegen aufgehört. Wie kam es dazu?
Rom hatte schon immer eine seltsame Mentalität. In den frühen 90ern hatte die Stadt eine der stärksten Techno-Szenen der Welt. Diese stellte sich jedoch als sehr kurzlebig heraus. Die Stadt hat wenig wirkliche Kultur und scheint stattdessen nur dem aktuellen Hype zu folgen. Nach so vielen Jahren kann ich sagen, dass die Techno-Szene in Rom nur ein Momentum war.

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