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Dort wo einst die Synagoge stand, befindet sich heute ein gewerblicher Parkplatz, die Baulücke lässt durch nichts erahnen, was dieser Ort einst für eine Bedeutung hatte.
© Doris Spiekermann-Klaas
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Zum 9. November in Berlin: Wo früher eine Synagoge stand, deportierten Nazis später Juden in Vernichtungslager

Baulücke mit bewegter Vergangenheit: In der Gipsstraße 12a erinnert nichts an die Bedeutung des Ortes für die Geschichte der Juden in Berlin. Eine Spurensuche.

Besten Gruß + baldiges Wiedersehen Joachim B.“ Es sind die verabredeten Zeilen, die auf der Postkarte stehen. Datiert auf den 10. Februar 1943, adressiert an Familie Senske in der Wilmersdorfer Wexstraße 43. Für die ist klar, dass es mit dem baldigen Wiedersehen nichts werden wird. Die Worte, die ihnen der damals 30-jährige Joachim Bernstein sendet, bedeuten nichts anderes als die verschlüsselte Botschaft: wir werden deportiert.

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