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Am 1. März 2020 wurde der erste bekannt gewordene Berliner Covid-Patient in die Charité eingeliefert.
© Paul Zinken/picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
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Zwei Jahre nach Berlins Patient Null: „Junge, geboosterte Menschen sehen wir gar nicht“

Am 1. März 2020 wurde in Berlin der erste Covid-Fall bekannt. Sein damaliger Arzt Leif Erik Sander über Behandlungserfolge und das Ende der Omikron-Welle.

Von Saara von Alten

Der erste Patient, bei dem Ärzte in Berlin eine Coronavirus-Erkrankung feststellten, war ein 22-jähriger Praktikant aus Mitte. Am 1. März 2020 wurde er mit neurologischen Symptomen in die Notaufnahme der Charité eingeliefert. Der positive Coronatest war damals ein Zufallsbefund, weil er auch grippeähnliche Beschwerden zeigte. Laut seinen damaligen Aussagen hatte er schon mehrere Wochen Atembeschwerden gehabt. Wie er sich angesteckt hat, ist nicht bekannt. Kontakt hatte er mit mindestens 60 Personen, die damals alle in eine zweiwöchige Quarantäne mussten. Behandelt wurde der „Patient Zero“ für mehrere Wochen im Virchow-Klinikum der Charité, in der Infektiologie. Der dortige Oberarzt Leif Erik Sander erinnert sich noch sehr gut an diesen Tag. 

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