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The Conquest of Tenochtitlan
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Entdecker oder Unterdrücker?: Warum wir Magellan und Cortés neu betrachten sollten

Vor 500 Jahren verändern zwei Spanier die Welt. Magellans und Cortés’ Fahrten erweitern den Horizont der Europäer, sind aber auch der Beginn von Globalisierung und Imperialismus.

Am Morgen des 27. April 1521 springen etwa 50 meist kastilische Kämpfer irgendwo vor der riffgesäumten Küste Mactans aus ihren Booten. Am Strand des Eilands der heutigen Philippinen erwartet sie eine Übermacht von Hunderten Insulanern, nicht bereit, sich dem Willen der Eindringlinge widerstandslos zu unterwerfen. Die Angreifer geraten in einen Hinterhalt, laufen in Fallgruben. Von drei Seiten umringt, werden sie schließlich unter einem Hagel von Steinen und Lanzenwürfen ins flache Wasser zurückgedrängt. Bald sind die meisten der Kämpfer verletzt und bluten aus zahlreichen Wunden. Als ihr Anführer, die Kehle von einer Lanze durchbohrt, zu Boden geht, ergreifen sie die Flucht.

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