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Rainer Werner Fassbinder gehört in Frankreich noch immer zu den wichtigsten und größten Filmemacher Deutschlands.
© picture-alliance/ dpa/dpaweb
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Fassbinder auf der Berlinale : Wie ein großer Bruder

Der Eröffnungsfilm „Peter von Kant“ ist eine Hommage an Rainer Werner Fassbinder. Regisseur François Ozon spricht über den Einfluss seines Idols.

Von François Ozon

Der erste Film von Rainer Werner Fassbinder, den ich entdeckt habe, war zugleich sein letzter: „Querelle“. Es war ein ästhetischer und sensorischer Schock. Danach habe ich, damals noch als Student, seine gesamte Filmografie bei einer Retrospektive im Pariser Quartier Latin verschlungen. Mich hat seine kreative Freiheit in meinem eigenen Wunsch, Filme zu machen, bestärkt. Ich hatte das Gefühl, die Filme eines großen Bruders zu entdecken, der mich ermutigte und mir half, selbst ein Filmemacher zu werden.

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