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Feministische Filmgeschichte: Das Kino mit neuen Augen sehen

Die Ausstellung „No Master Territories“ führt durch eine feministische Filmgeschichte. Und zeigt ungewöhnliche Perspektiven eines weiblichen Blicks auf.

Von Andreas Busche

In der Unterhaltungsindustrie der vergangenen Dekaden ist wohl keine mediale Inszenierung so stark vom männlichen Blick geprägt gewesen wie das heute immer seltsamer anmutende Phänomen der Schönheitswettbewerbe. (Auch wenn „Germany’s Next Topmodel“ neuerdings mit Diversität und Inklusion wirbt.) Im Topos des „Schaulaufens“ kommen mehrere Mechanismen von Ausschluss und Normierung zusammen: die Kapitalisierung von Frauenkörpern, die Exotisierung des „Anderen“, die Zurichtung des Medienapparats und – auf dem Niveau von Wettbewerben wie „Miss World“ – letztlich auch eine staatstragende Agenda.

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