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Die Bewohner von Kybartai sind die Schüsse der russischen Armee gewohnt. Unweit der Grenze liegt ein Truppenübungsplatz.
© TSP/Cornelius Dieckmann
Tagesspiegel Plus

An der Nato-Außengrenze in Litauen: „Wenn die Russen anfangen zu schießen, fliegt das über uns hinweg“

Wir könnten die Nächsten sein, sagen die Litauer. Sie wissen noch genau, wie Moskaus Panzer durch Vilnius rollten – und hoffen, dass die Nato-Achillesferse standhält.

Um 9.19 Uhr, vier Minuten bevor der Fahrplan es vorsieht, rollt Zug 29 auf Gleis 12 des Hauptbahnhofs von Vilnius ein. Niemand darf aussteigen, nicht an diesem Montagmorgen, nicht an irgendeinem anderen Tag. Denn Zug 29 kommt aus Moskau – und wird gleich fast eine Viertelstunde in der litauischen Hauptstadt stehen, mitten in der EU, bevor er seine Fahrt in die russische Exklave Kaliningrad fortsetzt.

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