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Journalistin protestiert im russischen Fernsehen: Die eigentliche Strafe könnte ihr noch bevorstehen

Die russische Journalistin Marina Owsjannikowa demonstriert mit einer spektakulären Aktion gegen den Krieg – ein Tabubruch. International wird sie als Heldin gefeiert, daheim wird ihr der Prozess gemacht.

An ihrem Hals trägt Marina Owsjannikowa eine Kette in den Farben der russischen und der ukrainischen Nationalflaggen. „Ein Symbol dafür, dass Russland sofort diesen brudermörderischen Krieg beenden muss“, sagt die Frau, die bislang Journalistin des russischen Staatsfernsehens war. Die Kamera, mit der Owsjannikowa sich filmt, hat sie vor sich aufgestellt. „Das, was jetzt in der Ukraine passiert, ist ein Verbrechen durch den Überfall Russlands.“ Sie spricht schnell, sachlich, im Duktus einer Nachrichtensprecherin. „Die Verantwortung für diesen Angriff liegt auf dem Gewissen eines einzigen Menschen: Wladimir Putin.“

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