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© Ricarda Spiegel
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Berlins einziger Drei-Sterne-Koch im Interview: „Mir tut es weh, wenn die Gäste ewig Fotos machen, während ihr Essen kalt wird“

„Was wir machen, ist Hochleistungssport“, sagt Marco Müller. Ein Gespräch über Weihnachtstraditionen, den Geschmack von 15 Minuten alten Kartoffeln und das Zitronenaroma der Brandenburger Douglasien. Dazu zwei Feiertags-Rezepte.

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Herr Müller, Sie sind Berlins erster und einziger Koch mit drei Michelin-Sternen. Was gibt es bei Ihnen an Weihnachten zu Hause?
Immer das Gleiche. Ich liebe die ganze Tradition. Am Tag vor Heiligabend schmücke ich mit meinen Kindern die Tanne, die schlagen wir selbst in der Schorfheide. Dann kommt mein Bruder vorbei und wir trinken eine Flasche Rotwein. Ein paar Jahre lang habe ich am 24. Ente gemacht, aber irgendwann stand mein Vater mit wehmütigem Blick in der Küche. Da habe ich ihn gefragt, ob er wie früher seine Gans machen will. Er ist aufgeblüht.

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