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Passagiere und Crewmitglieder vor einer Maschine, die Gander am 15. September 2001 wieder verlässt.
© privat/Canadian Red Cross
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Das andere 9/11: Die Welt zu Gast in Neufundland

Am 11. September 2001 werden 38 Linienflüge mit 6600 Menschen ins kanadische Gander umgeleitet. Eine Pilotin, ein Reisender und ein Kleinstadt-Polizist erzählen von fünf Tagen zwischen Ungewissheit und Willkommenskultur.

Auf dem Weg von Mitteleuropa nach Nordamerika hat ein Flugzeug ein letztes Mal europäischen Funkkontakt mit Shannon, Irland, achter Längengrad westlich des Nullmeridians. Danach ist es auf sich allein gestellt, ein Segler über dem Nordatlantik, stundenlang nichts als Wolken und Wasser. Kommunikation ist nur mit anderen Flugzeugen möglich, die sich in Reichweite befinden. Am 30. Längengrad, auf halber Strecke zwischen den Kontinenten, ist der Punkt erreicht, an dem die Maschine nicht mehr umkehren kann. Sie muss nach Nordamerika fliegen. Am 50. Längengrad funkt sie erstmals wieder mit Land.

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