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© Foto: Kitty Kleist-Heinrich

„Der schlimmste Tatort, den ich je gesehen habe“ : Sechs Monate unterwegs mit einer Berliner Mordermittlerin

Blutbad im Wohnzimmer, eine erschlagene Frau auf dem Gehweg und Rätsel um ein totes Frühchen. Der Tagesspiegel hat Staatsanwältin Antonia Ernst sechs Monate begleitet.

Von Katja Füchsel, Fotos: Kitty Kleist-Heinrich

Am Ende wagen die Zuschauer in Saal 701 kaum Luft zu holen. Nur das Schluchzen des Angeklagten, der sich in seiner Box wie unter Schmerzen krümmt, durchbricht die monotone Stimme des Verteidigers, der das Geständnis von Marco K. verliest: „Mal sehe ich mich auf Knien, mit einem Messer in der Hand. Das Messer ist blutverschmiert. Ich zittere. Etwas ist nicht in Ordnung. Es ist still. Aber was passiert ist, kann ich nicht sagen. Überall ist Blut. Ayleen ist voller Blut …“

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