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Ein Soldat mit Panzerfaust - vor Kurzem hätte dieser Anblick viele Gegner der Bundeswehr noch verstört.
© dpa / Sebastian Gollnow
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Es ist kompliziert: Die gestörte Beziehung der Deutschen zur Bundeswehr

Plötzlich schwimmt die Bundeswehr in Geld – und selbst Gegner erkennen ihre Bedeutung an. Dabei wurde alles Soldatische vor kurzem noch abgelehnt. Über eine gestörte Beziehung. 

Von Kai Müller

Krieg ist nicht dasselbe wie Krieg. Nicht im Kopf von Johannes Clair, wo der Krieg zuweilen so wild um sich greift, dass der 36-jährige frühere Fallschirmjäger nichts mehr machen, nichts fühlen und auf nichts reagieren kann. Doch auf die Frage, wie das jetzt sei für ihn, Bilder der Zerstörung im Fernsehen zu sehen, die Rückkehr massiver Gewalt erleben zu müssen, sagt er, dass es ihn wütend mache. Die Machtspielchen alter weißer Männer widerten ihn an, aber aus der Bahn wirft es ihn nicht. Das sei nicht sein Krieg.

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