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Handout - Boris Herrmann steht auf seiner Rennyacht.
© picture alliance/dpa/Team-Malizia.com
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„Diesem Schiff vertraue ich nicht so ganz“: So erlebte Extremsegler Boris Herrmann das Rennen seines Lebens

Er segelte um die Welt, allein, auf einem Segelboot. In einer Dokumentation und einem Buch erzählt Boris Herrmann nun von der größten Herausforderung: Einsamkeit.

Von Kai Müller

Der Tiefpunkt ist erreicht, als das Schlimmste hinter ihm liegt. Kap Hoorn achteraus. Das im Sturm gerissene Segel mühsam repariert. Die wochenlange „Schinderei“ durchs Südpolarmeer beendet, weiß Boris Herrmann. Doch statt Stolz in sich zu fühlen über das Erreichte und aufkeimende Freude, hockt er bloß da, im Schutz seines überdachten Cockpits und stiert auf die Wellen. Es berührt ihn nicht. „Ich sollte essen, schlafen, tief atmen und mich laut loben“, schreibt er rückblickend. „Ich sollte und sollte. Mit einer Mischung aus Trotz und Gleichgültigkeit verweigere ich mich.“

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