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© Muenchner Kammerspiele/Sandra Singh
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Ein Gespräch über deutsch-türkische Wurzeln: Tunay Önder: „Ich führe ein Doppelleben“

Ihr Vater kam als Gastarbeiter ins Land, sie thematisiert als Soziologin die Migrationsgesellschaft. Tunay Önder über Beschützerinstinkte und die Lust an der Provokation.

Von

Frau Önder, wie dürfen wir Sie unseren LeserInnen vorstellen: Als Deutsch-Türkin, Bayerin mit Migrationshintergrund, Tscherkessin, Dadaistin, Kulturschaffende, Soziologin, was gefällt Ihnen am besten?
Schwierig, das variiert von Lebensphase zu Lebensphase. Vielleicht Münchnerin. Die Stadt ist eigentlich wahnsinnig migrantisch, mit einem Bevölkerungsanteil von 44 Prozent. Aber man tut alles dafür, deren Sichtbarkeit minimal zu halten. Ich arbeite daran, dass sich das ändert.

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