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Eine Kindheit auf der Flucht vor Interpol: „Meine Geschichte ist einmalig. Mein Schmerz nicht“

Cheryl Diamond wuchs als Tochter eines Betrügers auf. Ständig wechselte sie Länder und Identitäten. Ein Gespräch über Heimat, die Wichtigkeit von ersten Eindrücken und den Duft von deutschem Brot.

| Update:

Frau Diamond, in Ihrer Autobiografie „Nowhere Girl“ beschreiben Sie, wie Sie als Kind eines Betrügers im Alter von neun Jahren bereits unter sechs falschen Identitäten auf fünf Kontinenten gelebt haben. Heute besitzen Sie einen luxemburgischen Pass und wohnen hauptsächlich in Rom. Was verbinden Sie mit dem Wort Heimat?
So, wie ich aufgewachsen bin, fühlte ich mich tatsächlich lange komplett verloren. Deshalb auch der Titel meines Buches. Heute kann ich sagen: Heimat ist überall. Wenn ich in Berlin bin, fühle ich mich hier zu Hause. Rom ist der Ort, den ich als meine Basis betrachte. Ich habe meine Nachbarn, mein Café. Die Menschen dort wurden eine Familie, die mich unterstützt.

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