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Entkommen aus Chinas Lagern: „Ich wünschte mir, am nächsten Morgen nicht wieder aufzuwachen“

Bis zu 1,5 Millionen Uiguren hat China in Camps gesperrt. Gulbahar Haitiwaji und Qelbinur Sidik sind entkommen und berichten von dem Gräuel in Xinjiang. Aber sie zahlen einen hohen Preis.

In Sicherheit fühlte sich Gulbahar Haitiwaji erst am Flughafen Charles de Gaulle in Paris, kurz vor sechs Uhr am Abend des 21. August 2019. Bis zur Landung hatte sie sich immer wieder umgeblickt – aus Angst, man könne sie wieder festnehmen und zurück nach China bringen. Zurück in das Labyrinth aus Internierungslagern, Erniedrigung und Gehirnwäsche, das die Uigurin fast drei Jahre lang durchlaufen hatte. Jetzt war sie tatsächlich wieder in Frankreich, wo ihr Mann und ihre beiden Töchter schon auf sie warteten. Wo alles begonnen hatte – mit einem seltsamen Anruf im November 2016.

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