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Der Eingang der Expo mit der mächtigen überdachten Plaza.
© Imago / Ondrej Zaruba
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Expo-Premiere im Nahen Osten : Ein Mega-Fidget-Spinner in der Wüste

Zum ersten Mal richtet ein arabisches Land die Weltausstellung aus. In Dubai erleben Besucher scharfe Architektur, klettern in Bällebäder und gruseln sich im Fahrstuhl.

Von Ulf Lippitz

Eigentlich sollte sie bereits 2020 stattfinden, doch auch hier hat die Pandemie den Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun hat die Weltausstellung Expo im Oktober 2021 ihre Türen geöffnet, bis zum 31. März können Besucher aus aller Welt sie in Dubai besuchen. Die wichtigsten Fragen zur Messe haben wir in einem Rundgang vor Ort abgeklärt.

Expo, da war doch was?
Der „Guardian“ schrieb über das Phänomen Expo, die Weltausstellung sei wie „die Olympischen Spiele – nur ohne die dazugehörige Aufregung“. Es stimmt schon, aus der einstigen Innovationsmesse ist eine Leistungsschau des Ländermarketings geworden, eine Mischung aus Architekturträumen und Tourismusvideos. Doch dass diese Expo in Dubai stattfindet, haucht der Veranstaltung neues Leben ein. Erstmals findet sie im Nahen Osten statt, dementsprechend hoch ist der Jubel vor Ort. Keine Werbetafel in Dubai kommt ohne das Expo-Logo aus, jeden Abend fahren Einheimische zu Veranstaltungen aufs Gelände und füllen es mit Kandura-Gewändern und Designerhandtaschen. Anfang Dezember werden die Vereinigten Arabischen Emirate 50; es wirkt so, als wäre die wegen Corona um ein Jahr verschobene Eröffnung ein Glücksfall für Dubai.

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