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Tatort Berlin: Am Ende gibt es kein Opfer und keinen Täter
© Gestaltung: Tagesspiegel | Foto: mauritius images/EyeEm/Choochart Choochaikupt
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Fake Verbrechen: Die vier skurrilsten Berliner Kriminalfälle, die gar keine waren

Nicht immer ist ein Verbrechen tatsächlich passiert: Manchmal wird es bloß vorgetäuscht. Der Aufwand ist trotzdem riesig. Hier berichten Ermittler.

Jede Berliner Mordkommissionen hat es schon erlebt: Alles deutet auf ein Verbrechen hin, doch am Ende gibt es kein Opfer, keinen Täter, nicht einmal eine Tat. Die folgenden Beispiele zeigen, was am Ende stattdessen aufgedeckt wird.

Der Unbekannte, der vom Himmel fiel

An einem Frühlingsmorgen im April 2007 entdecken Passanten einen Toten an der Friedrichshainer Helmerdingstraße: 1,80 groß, 75 Kilogramm schwer, schwarze Jacke, Jeans, keine Papiere. Die Leiche liegt auf dem Rücken, die Arme leicht angewinkelt. Die Kopf- und Gesichtsverletzungen des Mannes deuten darauf hin, dass er aus großer Höhe gestürzt sein muss. „Doch da stand weit und breit kein Haus“, sagt Bernhard Jaß, Erster Kriminalhauptkommissar und Chef der sechsten Mordkommission. Für einen Autounfall ist die Straße zu weit weg.

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