zum Hauptinhalt

© Daniela Martens

Stereotype im Kinderalltag : Was Federn, Pfeile und Prärie mit Rassismus zu tun haben

Der Psychologe und Pädagoge Red Haircrow erklärt, wie man mit Kindern über Klischees sprechen kann und warum man das tun sollte.

Von Daniela Martens

Bilder von der Comicfigur Yakari und anderen Figuren mit Lederkleidung, Federschmuck, Gesichtsbemalung und Tomahawk sind im Kinderalltag allgegenwärtig: auf Puzzles, auf, Kleidung und Kindermöbeln, in Kinderbüchern, als Spielzeuge, Kostüme und in Fernsehserien. Selbst in rein deutschen Geschichten tauchen sie in Nebensätzen auf : „Jetzt reiten wir durch die Prärie!“, „Juhu, ich bin ein echter Indianer“. In Schreiblernheften finden sich solche Übungen: „Der Indianer hat Federn. … schießt mit Pfeil und Bogen. … tanzt.“ Wir haben mit einem in Berlin lebenden Native American darüber gesprochen.

Lesen Sie weiter mit Tagesspiegel Plus

Nie waren verlässliche Informationen wichtiger

Exklusive Inhalte für
Tagesspiegel Plus-Leser

Der preisgekrönte
Tagesspiegel Checkpoint

Ohne Risiko:
Jederzeit kündbar

Schon Digital-Abonnent? Hier anmelden