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14.05.2021, Berlin: Maikel Fritz und Mia Faustmann (M) aus Neukölln warten auf Klappstühlen sitzend auf dem Gehweg vor einer Turnhalle einer Schule in Neukölln, wo eine Schwerpunktimpfung gegen Corona stattfindet. Bei dem gemeinsamen Pilotprojekt des Senats und des Bezirksamts Neukölln sind Anwohner festgelegter Straßen in einem Viertel mit hoher Inzidenz eingeladen, eine Corona-Impfung ohne Termin zu erhalten. Geimpft wird mit den Impfstoffen der Firmen Johnson & Johnson sowie Moderna. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
© Bernd von Jutrczenka/dpa
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„Gefühlt steht hier mein ganzer hipper Block“: So lief die Neuköllner Schwerpunktimpfung

Impf-Aktionen für Gegenden mit hohen Ansteckungszahlen könnten bald in ganz Deutschland stattfinden. Aber erreichen sie die, für die sie gedacht sind? Rundgang durch drei angeschlagene Kieze.

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Um halb elf verlässt Susanne Goll ihren Platz. „Ich hole jetzt einen Stuhl aus meiner Wohnung“, sagt sie und zeigt auf die Neuköllner High- Deck-Siedlung auf der anderen Straßenseite. Goll, 57, arbeitsunfähig „wegen meinem kaputten Bein“, will sich impfen lassen – und steht dafür seit neun Uhr morgens Schlange auf der regennassen Sonnenallee.

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