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Die organisch geformten Vasen Savoy von Alvar Aalto sind zu einem echten Klassiker geworden.
© Iitalla/Fiskars
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Höhere Talentdichte als Deutschland: Weshalb es in Finnland so viele erfolgreiche Designer gibt

Alltagsdesign ist den Finnen besonders wichtig. Doch woran liegt das? Und warum hat gerade dieses kleine nordische Land so viele gute Gestalter hervorgebracht? Eine Spurensuche.

Von Saara von Alten

Yrjö Kukkapuro, 89 Jahre alt und einer der einflussreichsten noch praktizierenden Designer Finnlands, sitzt in seinem Studio in Kauniainen, nahe Helsinki, dreht sich in seinem „Karussell“-Stuhl und sagt glücklich und zufrieden: „Istun hyvin – ich sitze gut.“ Sein bekanntestes Möbelstück, mit der hohen schwarzen Lederlehne und dem Fiberglas-Drehfuß, entwarf er 1964 ursprünglich für sich selbst. „Weil ich Rückenprobleme hatte“, sagt der Designer mit gelber Schiebermütze. 1974 zeichnete es die „New York Times“ als bequemstes Sitzmöbel der Welt aus. Das „Museum of Modern Art“ nahm es in seine Sammlung auf.

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