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© Sven Darmer, VG Bild-Kunst 2020

Interview mit Maodo Lo und Elvira Bach : „Alba spielt, wie Jackson Pollock malt“

Der Sohn ist Basketballer, die Mutter Malerin: Maodo Lo und Elvira Bach folgen ihren Leidenschaften. Ein Gespräch über die Kunst, sich nicht beirren zu lassen.

Von
  • Jan Oberländer
  • Lars Spannagel

Maodo Lo geht die CD-Sammlung seiner Mutter durch und lacht. „Deine Collection ist ja lustig“, sagt er. „Bob Marley, Ray Charles, Udo Lindenberg, Jay-Z, Linkin’ Park, afrikanische Musik …“ Er entscheidet sich für Jazz. Als Ort für das Interview haben Elvira Bach und Maodo Lo das Atelier der Künstlerin vorgeschlagen. In der Fabriketage in Kreuzberg malt Bach seit rund 20 Jahren, überall stehen große Leinwände mit ihrem Lebensmotiv: starken Frauen. Mutter und Sohn sind beide schwarz-weiß gekleidet: Die Malerin in Turban, gestreifter Jacke und Lackschuhen, der Basketballprofi in T-Shirt, Shorts und Sneakers. Während des Interviews sitzt Elvira Bach zurückgelehnt und raucht fast unaufhörlich. Maodo Lo spielt mit einem Bleistift herum, trommelt damit auf dem Tisch, wirft ihn durch die Luft, steckt ihn sich ins Haar, malt kleine Achten auf die Tischplatte.

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