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Die litauische Premierministerin Ingrida Šimonytė mit EU-Ratspräsident Charles Michel
© Imago/Scanpix
Tagesspiegel Plus

Litauens Premierministerin im Interview: „Deutschland hat Putins militärische Muskelkraft finanziert“

Ingrida Šimonytė fordert mehr Nato-Präsenz in Litauen. Die Regierungschefin über die Ukraine, ihren Kollegen Viktor Orbán – und darüber, was sie Putin gern ins Gesicht sagen würde.

Litauen kennt sich aus mit autoritären Weltmächten. Das baltische Land, das bis 1990 Teil der Sowjetunion war, fürchtet seit Langem die Aggression Russlands, dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine das litauische Parlament einstimmig als Völkermord bewertet. Nachdem das Land Anfang April als erstes EU-Mitglied das Ende russischer Gaslieferungen verkündete, hat es inzwischen alle Energieimporte aus Russland eingestellt. Militärisch wird der Staat an der Nato-Ostflanke auch von Deutschland unterstützt: Die Bundeswehr führt dort mit rund 1000 Soldaten einen Gefechtsverband. Nicht zuletzt unterhält Litauen ein angespanntes Verhältnis mit China, seit es Taiwan 2021 erlaubte, eine Vertretung unter dem Landesnamen der Inselrepublik zu eröffnen. Der Tagesspiegel sprach mit Regierungschefin Ingrida Šimonytė in Vilnius.

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