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Windbreaker aus Retouren für das Projekt „Become A-Ware“ von Lisa Prantner.
© Ellla Haas
Tagesspiegel Plus

Aktivistin will es genau wissen und verschickt Retouren mit Trackern: Was passiert mit der Kleidung, wenn sie zurückgeschickt wird?

Mit dem Projekt „Flaschenpost“ bestellt sie Waren bei Zalando, Amazon und Co., verändert sie, schickt sie zurück – und wartet auf die Reaktion der Konzerne.

Von Grit Thönnissen

Das Geschäft mit den Retouren ist ein mieses, findet Lisa Prantner. Um das sichtbar zu machen, bestellt sie für ihr Projekt „Flaschenpost“ Kleidung bei Otto, Zalando, H&M, COS, Amazon, Tchibo und C&A, um sie wieder zurückzuschicken. Abertausende Menschen tun das jeden Tag, vielleicht mit schlechtem Gewissen. Bei Prantner ist es purer Vorsatz, weil sie zeigen will, was mit den Retouren passiert. In den meisten Fällen ist das schlicht – nichts.

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