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Nachruf auf Ella Nik Bayan: Wer war die Frau, die sich auf dem Alexanderplatz mit Benzin übergoss?

Sie liebte das Tanzen, Gärtnern, Kochen. Hatte viele Freunde, die sie gerne bewirtete. Aber Ella war auch tieftraurig.

Von Karl Grünberg

Ella träumte von einem normalen Leben. Von einem Körper, in dem sie sich wohlfühlen würde. Von einem Mann, den sie lieben könnte und der sie liebte. Kinder vielleicht, die müssten sie dann adoptieren. Und sie wollte einen Ort finden, irgendwo auf dieser Welt, an dem man sie endlich in Ruhe ließ. An dem sie einkaufen oder mit der Bahn fahren konnte, ohne angeglotzt, angemacht oder gar verprügelt zu werden. Denn Ella wurde nie in Ruhe gelassen. Immer war da jemand, der sie nicht akzeptierte, wie sie war, der gar über sie zu bestimmen versuchte.

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