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© Raban Ruddigkeit/ruddigkeit.de
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Nicht einsam, nicht schrullig, nicht Tütensuppe: Wie die Coronakrise Vorurteile über Singles in Frage stellt

Das Single-Dasein gilt als ein Zustand, der überwunden werden muss. Neue Daten zeigen: Singles kommen besser durch die Krise als Familien. Woran das liegen könnte.

Ein Essay von Ariane Bemmer

So sieht es aus, das Leben der Singles in diesen endlosen Coronazeiten: defizitär und trübselig. Den ganzen Tag tippen sie allein im Homeoffice in den Computer, unterbrochen nur von Telefonkonferenzen. Mittags hetzen sie kurz mit Maske verhüllt durch den Supermarkt. Achten in Bus, Bahn, Kassenschlangen auf Abstand. Den Rest des Tages tigern sie zu oft zum Kühlschrank. Abends suchen sie bei Tinder nach möglichen Bekanntschaften, die sie doch nicht treffen können, shoppen im Internet, oder – immerhin – telefonieren mit Freunden. Dann schlafen sie allein vorm Fernseher ein.

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