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Keine Aufnahme in der Not: Das Drama um aufgeschobene Operationen an Berlins Krankenhäusern

Theresa Bergemann braucht medizinische Hilfe – doch bekommt sie nicht. Und bisher profitable Kliniken fahren Millionendefizite ein.

Von Andreas Austilat

Theresa Bergemann steht in der Küche ihrer Kreuzberger Wohnung, als ihr plötzlich für einen Moment schwarz vor Augen wird. Vielleicht ist sie gestürzt. Was damals, Anfang September 2020, genau passiert ist, kann die 70-jährige pensionierte Lehrerin nicht erklären. Wieder bei Sinnen ist ihre rechte Hand dick, heiß und „quietschrot“, wie sie am Telefon berichtet. Die Schmerzen sind so stark, dass sie geschrien habe, was sie nicht oft tut.

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