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Die Familie des ersten Infizierten wird vom Roten Kreuz abgeholt.
© Hans Lemminger
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Rekordumsatz bei Webasto statt Corona-Schock: Wie es Deutschlands „Patient 1“ heute geht – und seiner Firma

Ein Mitarbeiter von Webasto war der erste Infizierte in Deutschland. Ein Jahr danach gehört der Autozulieferer zu den Gewinnern der Krise. Und „Patient 1“?

Von Lars von Törne

Es fing an mit Halsschmerzen, Schüttelfrost und Gliederschmerzen. Darunter leidet der 33-jährige Mitarbeiter des international vernetzten deutschen Autozulieferers Webasto, nachdem er vom 20. bis 22. Januar 2020 an Geschäftstreffen mit einer chinesischen Kollegin teilgenommen hat. Deren Eltern leben in der Metropole Wuhan, die vom Coronavirus besonders betroffen ist. Die Mitarbeiterin ist mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, wie sich später herausstellte. Die Frau selbst ist allerdings während ihres Besuchs bei Webasto in Bayern – die Konzernzentrale befindet sich im Ortsteil Stockdorf der oberbayerischen Gemeinde Gauting bei München – noch weitgehend symptomfrei.

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