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Lauren Hogg 2018 bei einer Kundgebung in Tallahassee, Florida, wenige Monate nach der Massenschießerei an ihrer Schule in Parkland.
© Susan Stocker/imago images/ZUMA Wire
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Schulmassaker-Zeugin Lauren Hogg: „Wir Überlebenden schulden niemandem etwas“

Vor vier Jahren überlebte die damals 14-jährige Lauren Hogg das Schulmassaker in Parkland/Florida. Im Interview beschreibt sie, was die Tatsache in ihr auslöst, dass solche Schießereien immer wieder stattfinden.

Am 14. Februar 2018 schoss ein 19-Jähriger an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, Florida größtenteils wahllos um sich. 14 Schüler und drei Erwachsene kamen dabei ums Leben. 15 weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Lauren Hogg und ihr Bruder David Hogg überlebten. Lauren, damals 14 Jahre alt, versteckte sich während des Anschlags zusammen mit anderen Schülern in einem Schrank in ihrem Klassenzimmer. Noch dort erfuhr sie über ihr Handy, dass eine ihrer Freundinnen getötet worden war. Insgesamt starben vier ihrer Freunde.

Lauren und David, heute 18 und 22, begannen in der Folge, sich für eine schärfere Regulierung von Schusswaffen im Land einzusetzen, und wurden zu führenden Stimmen in einer landesweiten Protestbewegung, in deren Rahmen vor allem Jugendliche ihre Wut über die gegenwärtige Situation zum Ausdruck bringen. Der nächste von ihnen mitinitiierte „March for Our Lives“ soll, auch vor dem Hintergrund des jüngsten Attentats in Uvalde, Texas am 11. Juni in mehreren amerikanischen Städten stattfinden.

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