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Servicekräfte dringend gesucht: Gastronomen reduzieren die Plätze, arbeiten ohne Pause – oder öffnen gar nicht erst

Viele Berliner Cafés und Restaurants sind in Not, weil ihnen in der Pandemie die Mitarbeiter abgewandert sind. Es könnte die Branche grundlegend verändern.

Von Florian Kistler

Anika Götzke hetzt zur Kaffeemaschine, öffnet nebenbei die Spülmaschine, zapft schnell noch ein Bier, bringt die Rinderrouladen aus der Küche nach draußen zum Gast und nimmt ein paar Meter weiter eine neue Bestellung auf. Die 32-Jährige hat die dunkelbraunen Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden, auf ihrem dunkelroten Poloshirt steht „Kollwitz“. Ihre Augen wirken müde. Zusammen mit ihrem Partner Silvio Krause, 40, betreibt sie das Restaurant Kollwitz in Prenzlauer Berg. Am Ende dieses Tages wird sie 30.000 Schritte gelaufen sein. Wie an fünf weiteren Tagen auch in dieser Woche, Schichtbeginn: sechs Uhr, Ende: nach 22 Uhr.

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