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„Le Cake Walk“ wurde dieser Tanz um die Jahrhundertwende genannt. 
© Wellcome Collection
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Tanzvergnügen schwuler Afroamerikaner: William Dorsey Swann war die erste Drag Queen der USA

Der US-Historiker Channing Joseph forscht über die Anfänge der queeren Bewegung und entdeckt dabei die „Queen of Drag“. Eine frühe Schwester von RuPaul & Co.

Von Udo Badelt

Berlins queere Szene hat zwei aufreibende Pandemiejahre überstanden und großen Nachholbedarf. Auch deshalb läuft gerade erstmals ein ganzer „Pride Month“. Wer neben der Lust aufs Partymachen noch ein bisschen Geschichtsbewusstsein mitbringt, dürfte wissen: Der „Stolz“, der da gefeiert wird, auf die eigene Identität und der Wille, für eigene Rechte zu kämpfen, entstand im Juni 1969 in der New Yorker Christopher Street. Dort lag das Stone Wall Inn, eine Bar, in der sich Schwule, Lesben, Tunten, Transsexuelle erstmals offensiv gegen Polizeiwillkür und Razzien wehrten. Es kam zu Unruhen, die als Geburtsstunde der modernen LGBTIQ-Bewegung gelten. Die jährlichen Pride-Umzüge erinnern daran.

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