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Kamaltürk Yalqun im Januar 2022 in Boston mit der olympischen Fackel, die er 2008 als 17-Jähriger bei den Sommerspielen in Peking trug.
© p-a/AP
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Uigurischer Fackelträger von Peking 2008: „Der olympische Geist ist bedeutungslos geworden“

Bei den Spielen 2008 war Kamaltürk Yalqun Fackelträger für Xinjiang. Dann sperrte China seinen Vater ein. Heute sagt er: Für Uiguren ist Chinas olympischer Traum ein Albtraum.

Am Vortag der Olympischen Winterspiele 2022 befindet sich Kamaltürk Yalqun in seiner Wohnung in Boston. 14 Jahre ist es her, dass der damals 17-jährige bei den Sommerspielen in Peking als Fackelträger China repräsentierte. Seine Heimat, die Region Xinjiang, die Yalqun wie viele Uiguren meist Ostturkestan nennt, hat er seit seiner Emigration in die USA 2014 nicht mehr gesehen. China hat dort einen totalitären Überwachungsapparat samt Lagersystem aufgebaut, in das der Staat nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen und Forschern eine Million bis 1,5 Millionen Uiguren gesperrt hat.

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