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Die Menge, die man konsumiert, ist entscheidend für mögliche Spätfolgen von Cannabis.
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Kiffen und die liebe Gesundheit: Wie viel Gras macht krank?

Eine mögliche Legalisierung von Cannabis lässt die Frage aufkommen: Wie ungesund ist der Stoff? Erwachsene ohne Vorbelastung dürfte die Antwort freuen.

| Update:

Ein oder zwei Gläser, je nach Geschlecht, fünf Mal die Woche. So lautet die Formel, will man Alkohol risikoarm konsumieren. Doch an welcher Richtlinie soll man sich orientieren, wenn Cannabis bald legal ist – oder wenn man selbst oder etwa das jugendliche Kind bereits jetzt konsumiert, wie es 2019 bereits 3,4 Millionen Menschen jährlich taten?

Eine wissenschaftlich fundierte Menge, die die Risiken in Grenzen hält wie die empfohlene Alkoholhöchstmenge, gibt es bei Cannabis nicht. „Würden mich Jugendliche, Eltern oder erwachsene Konsumenten fragen, müsste ich ihnen ehrlich sagen, dass man keinen Grenzwert benennen kann“, sagt Ursula Havemann-Reinecke, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie und Professorin an der Universitätsklinik Göttingen. Sie forscht seit Jahren zu Opioid- und Cannabisabhängigkeit.

Eine mögliche Legalisierung würde die Gelegenheiten zum Konsum vervielfältigen. Häufigkeit und Menge steigern aber auch die Risiken.
Eine mögliche Legalisierung würde die Gelegenheiten zum Konsum vervielfältigen. Häufigkeit und Menge steigern aber auch die Risiken.
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