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Harz, aber herzlich: Retsina schmeckt jetzt sogar ohne Urlaubsgefühle

Halber Liter, Kronkorken, Tankstellengeruch - die Zeiten sind vorbei. Warum der antike Wein aus Griechenland in immer besserer Qualität auf den Markt kommt.

Von Ulrich Amling

Es gibt eine Sage, die geht so: Als die Griechen sich den Römern geschlagen geben mussten, wollten sie nicht auch noch ihre Weinvorräte an die Invasoren verlieren. Also gaben die trickreichen Hellenen Harz in die Amphoren, um den durstigen Römern den Genuss zu vergällen. Es funktionierte! Der geharzte Wein schmeckte der Weltmacht gar nicht. Der Retsina aber war geboren aus einem Akt des nationalen Widerstands und darf deshalb auch heute auf keiner sich unter Vorspeisen biegenden griechischen Tafel fehlen.

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