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© Kay Nietfeld/dpa
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Historiker Winkler zu Baerbocks Nominierung : „Die Grünen werden nicht die Kanzlerin stellen“

Annalena Baerbock habe Gemeinsamkeiten mit Willy Brandt – eine grüne Kanzlerschaft werde es dennoch nicht geben, glaubt Historiker Heinrich August Winkler.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik tritt eine Grünen-Politikerin als Kanzlerkandidatin an, dazu eine relativ junge, die mit frischen Themen wie Klimawandel und Genderfragen die jüngeren Generationen mobilisiert. Manche erinnert diese Lage an die Aufbruchstimmung bei der Wahl 1969, die nach zwei Jahrzehnten CDU-Dominanz zum Machtwechsel und der Bildung einer sozialliberalen Regierung unter Willy Brandt führte. Wo sehen Sie Parallelen, wo Unterschiede?
Zu den Gemeinsamkeiten gehört die Anziehungskraft, die Willy Brandt damals und Annalena Baerbock heute auf Wählerinnen und Wähler der akademisch gebildeten Mittelschicht ausübt, vor allem in der jüngeren Generation. Eine Parallele ist auch der verbreitete Überdruss am innenpolitischen Status quo im Zeichen einer großen Koalition.

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