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Karl Lauterbach.
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Interview mit Karl Lauterbach: „Mit meiner Corona-Politik habe ich keine nennenswerten Widerstände erlebt“

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach über seinen Wahlerfolg, eigene Ambitionen und Parallelen zwischen der Klimakrise und Corona.

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Herr Lauterbach, als Direktkandidat haben Sie in Ihrem Wahlkreis Leverkusen – Köln IV stolze 45,6 Prozent der Stimmen eingefahren – gegen eine amtierende Staatssekretärin, aber auch gegen Widerstände innerhalb Ihrer eigenen Partei, in der Sie manchen als schwer einzubindender Ego-Shooter gelten. Ist das für Sie jetzt auch Genugtuung?
Ich habe damit gerechnet, dass ich hoch gewinne, weil mir sehr viele Leute an der Basis für meine Arbeit gedankt und mir gesagt haben, dass sie sich gut informiert und geschützt fühlen, auch durch meine Corona-Politik. Dabei ist das natürlich ein Lob auch für andere gewesen, die diese Politik gemacht haben. Durch diese Rückmeldungen wusste ich, dass es kein knappes Ergebnis werden würde. Aber dass es so hoch ausfallen würde, hätte ich nicht gedacht. Der Unterschied zwischen den Erst- und Zweitstimmen war wohl für die SPD der höchste in ganz Deutschland. Bei der Linkspartei kam aber Gregor Gysi auf einen ähnlich hohen Abstand.

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