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Polizisten patrouillieren am Strand von Wimereux.
© REUTERS / Pascal Rossignol
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Knapp 2000 Menschen verharren in Calais: Der gefährliche Sprung über die letzte Hürde

In Calais warten Tausende Migranten auf die Gelegenheit zur Überfahrt über den Ärmelkanal. Sie hoffen auf ein sicheres Leben, auch weil sie in Europa keine Zukunft mehr sehen.

Von Knut Krohn

| Update:

Es ist kein guter Tag, um sich aufs offene Meer zu wagen. Schon gar nicht in einem kleinen Schlauchboot. Die ganze Nacht über hat es geregnet und nun treibt der Wind die tiefhängenden Wolken in Böen am frühen Morgen den schmalen Sandstrand entlang. Bei klarem Wetter wären die weißen Klippen von Dover auf der anderen Seite des Ärmelkanals zu erahnen, doch nun verliert sich alles in einem zwielichtigen Grau. Selbst ganz hartgesottene Hundebesitzer bleiben an solchen Tagen zuhause, dafür patrouillieren Polizeifahrzeuge auf der Küstenstraße von Calais in Richtung Boulogne-sur-Mer.

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