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Helga Schütz’ Erinnerungsbuch „Heimliche Reisen“: Das Kaputte im Blick

Die Potsdamer Schriftstellerin Helga Schütz erinnert sich an ihr Leben kurz nach der Wende - betont aber, sich in einem fiktiven Raum zu bewegen

Von Lena Schneider

Frühjahr 2021, Krokuszeit. Helga Schütz soll auf die unmögliche Frage antworten, wie das Leben in der Stadt, deren Bewohnerin sie seit inzwischen über sechzig Jahren ist, denn früher so war. Sie reagiert zögernd, etwas ratlos. Sie spricht vom Muttersein, unfreiwilligen Autorinnensein, von einem Haus am See, dahinter Stacheldraht. Und sie sagt: Man muss das Große und das Alltägliche ja erst wieder zusammenknoten. Es klingt nicht ganz einfach. Aber selbstverständlich.

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