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Elena Bashkirova in der neuen Dauerausstellung des Jüdischen Museums Berlin.
© Sven Darmer
Tagesspiegel Plus

Intonations-Festival im Jüdischen Museum: Bevor der letzte Vorhang fällt

Zehn Jahre lang erklang im Jüdischen Museum großartige Kammermusik. Jetzt ist es wieder soweit – zum letzten Mal. Ein Treffen mit Pianistin und Festivalgründerin Elena Bashkirova.

Von Udo Badelt

Es muss ein eigenartiges Gefühl sein für Elena Bashkirova. Eine Mischung aus Wiedersehensfreude und Wehmut. Nach zwei Pandemiejahren kann das von ihr gegründete Kammermusikfestival „intonations“ im Jüdischen Museum endlich wieder ganz normal stattfinden, mit viel Publikum, Musikerinnen und Musikern. Doch zugleich wird dies die letzte Ausgabe von „intonations“ sein. Das tut natürlich weh, ihr selbst wie auch allen Fans dieses einzigen Kammermusikfestivals in Berlin. Sponsor Evonik will sich künftig verstärkt digitalen Projekten widmen. „Ich bin natürlich sehr dankbar für die vergangenen zehn Jahre“, erzählt Bashkirova beim Treffen im Museumscafé. Dadurch, dass es zwei Jahre lang kein richtiges Festival gab, hat sie sich fast schon ein wenig an die Zeit danach gewöhnt, an die Zeit ohne „intonations“.

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