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© rbb/Daniel Porsdorf
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„Ich habe keinen Bock auf Versteckspiel“: Kurt Krömer spricht erstmals über seine Depressionen

Immer lustig, immer einen Spruch auf den Lippen. So kennt man Kurt Krömer. Im Tagesspiegel-Interview spricht der Komiker über seine Erkrankung, an der er seit 30 Jahren leidet.

Von Markus Ehrenberg

Herr Krömer, am Dienstag startet im RBB die vierte Staffel Ihrer etwas anderen Talkshow „Chez Krömer“ mit einem Paukenschlag. Da sind Interviewgast Torsten Sträter und Sie. Zwei lustige Menschen in einem lustigen TV-Format, sollte man meinen. Dann wechselt der Gesprächston nach zehn Minuten. Sie erzählen erstmals, dass Sie selbst unter Depressionen leiden. War das geplant?
Ja, wenn auch nicht in der Ausführlichkeit. Im vergangenen Herbst war ich für acht Wochen in der Klinik. Parallel dazu bin ich auf Torsten Sträter gestoßen und habe gemerkt: Der redet offen über Depressionen. Was mich immer gestört hat bei dem Thema, war dieser Satz, dass das ein Tabuthema sei. So nach dem Motto: Du hast Depressionen? Die kannst du gerne haben, aber darfst nicht darüber sprechen.

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