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Mitglieder der NFAC in Louisville, Kentucky.
© Foto: Brandon Bell/AFP
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„Not Fucking Around Coalition“: Gehören schwarzer Widerstand und Waffen zusammen?

Die martialischen Aufmärsche der NFAC-Miliz irritieren das liberale Amerika. Denn lange war Waffenbesitz ein weißes Privileg – und wurde dann zum Element des antirassistischen Freiheitskampfes

Der Ruf wird seit einiger Zeit lauter: Schwarze in den USA sollen sich bewaffnen, der Staat kann sie nicht schützen, die Polizei ist ihr Feind. Vor zwei Jahren gab der Hardcore-Rapper „Killer Mike“ (bürgerlich: Michael Render) dem Fernsehsender NRATV – dem Sprachrohr der US-amerikanischen Waffenlobby „National Rifle Association“ (NRA) – ein Interview. Darin verhöhnte er Schwarze, die sich der „weißen Waffenkontrollbewegung“ anschließen, als „Speichellecker“. Das war vor George Floyd, Breonna Taylor, Rayshard Brooks, Jacob Blake und vielen anderen aktuellen Opfern polizeilicher Gewalt. Gehören Gewehre und schwarzer Widerstand zusammen?

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