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An Afghan family rests at Victoria square in central Athens, on July 29, 2020. - Around 100 mostly Afghan refugees have been camping in a square in recent days under temperatures exceeding 30 degrees Celsius (86 Fahrenheit) after arriving from island's camps. Refugees who were awarded asylum over a month ago, are allowed to leave Moria and other camps and sail to Athens, but without further assistance. "The camp authorities told us to leave Moria. But we were not told where to go, where to find assistance," a refugee says. (Photo by Louisa GOULIAMAKI / AFP)
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Philosoph Markus Gabriel über die Corona-Auswirkungen: „Die Weltordnung ist jetzt eine völlig andere als Ende 2019“

Markus Gabriel erklärt im Interview, wieso es keine sozialen und kulturellen Identitäten gibt und wie sich die Menschheit auf einen „welthistorischen Abgrund“ zu

Herr Gabriel, in Ihrem neuen Buch warnen Sie davor, zu der vermeintlichen Normalität der Vor-Corona-Zeit zurückzukehren. Waren die Zeiten davor schon so dramatisch dunkel, wie es im Titel Ihres Buches heißt?
Tatsächlich hat die Corona-Krise all die anderen Krisen noch einmal wie durch ein Brennglas sichtbarer werden lassen. Denken Sie an die Klimakrise, die sich ständige verschärfende Ungleichheit in vielen Gesellschaften, an den Systemwettbewerb zwischen den USA, China und der EU, die Angriffe auf die liberalen Demokratien.

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