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Die Alte Nationalgalerie und der Berliner Dom spiegeln sich in der Spree.
© Foto: Christoph Soeder/dpa
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Reform der SPK: Das schwierige Erbe des Kulturstaates Preußen

Der Name bedarf laut Wissenschaftsrat einer „kritischen Reflexion“, die „Markenidentität“ sei nicht mehr zeitgemäß. Ein Blick auf die Entstehung und Geschichte der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Die Empfehlungen des Wissenschaftsrats für eine Neuordnung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Bislang vereint die Stiftung fünf recht unterschiedliche Einrichtungen, unter denen die Staatlichen Museen der Öffentlichkeit gut bekannt sind, eine zweite, die Staatsbibliothek, zumindest der akademischen Öffentlichkeit. Die drei weiteren – Geheimes Staatsarchiv, Ibero-Amerikanisches Institut und Staatliches Institut für Musikforschung – richten sich vor allem an ihre jeweilige Fachöffentlichkeit. Angesichts ihrer Verschiedenartigkeit sei eine gemeinsame Dachstruktur „dysfunktional“, so das harsche Urteil der Evaluierungskommission. Diese Struktur soll aufgelöst werden.

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