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Rollenspiele. Im Theater wie im Film interessiert Matthias Brandt die Figur – ebenso beim Schreiben.
© imago/photothek
Tagesspiegel Plus

Bildkunst, Bühne, Bücher: „Die Kamera kann Gedanken lesen“ 

Ein Gespräch mit dem Schauspieler Matthias Brandt über Corona-Pause, Film und Theater – und warum er sich auch in seinen Büchern für Dinge interessiert, die misslingen.

Herr Brandt, viele Künstler sind derzeit ohne Beschäftigung. Wann sind Sie zuletzt oder zuerst wieder öffentlich aufgetreten?
Wir hatten hier natürlich die Veranstaltungen bei der Lit:Potsdam. Und im Juni habe ich in Mannheim eine Lesung gemacht, im Autokino, zusammen mit meinem musikalischen Compagnon Jens Thomas. Das war sehr speziell – vor Autos aufzutreten. Ich habe mich gefreut, dass so viele Autos, also Leute gekommen sind. Sie hören dich übers Radio, wie bei den Filmen dort auch. Allerdings haben die modernen Autos ein starkes Eigenleben, und die Leute sind damit beschäftigt, ihre nervöse Bordelektronik unter Kontrolle zu halten. Also, da geht das Licht an, dort der Motor, da blinkt es, sehr skurril.

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