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© Esra Rotthoff/Gorki Theater
Tagesspiegel Plus

Theater als radikale Kritik: „Die Gewalt ist das politische Instrument unserer Zeit“

Die polnische Theaterregisseurin Marta Górnicka über gekidnappte Worte, Menschenrechte als Illusion – und die Singularität des Holocaust.

Von Patrick Wildermann

Frau Górnicka, ist die Menschheit ein Auslaufmodell?
Die Frage, die sich uns heute stellt, lautet doch: Wessen Leben zählt? Wessen Leben wird als Leben anerkannt? Das rührt an eine grundlegende Haltung des Westens gegenüber dem Leben selbst. Die Referenz dafür ist in „Still Life“ die Wand der Biodiversität im Naturkundemuseum Berlin. Wahrscheinlich das größte Stillleben der Welt – das schönste und zugleich schrecklichste. Es präsentiert 3000 Exponate präparierter Tiere.

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