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Nach einem russischen Raketenangriff transportieren Polizisten in Kiew einen Toten ab.
© Aris Messinis/AFP
Tagesspiegel Plus

Zwischen Aufklärung und Sensationslust: Wie sollen wir mit Kriegsbildern umgehen?

Fotos von Leichen, brennenden Panzern und Bombeneinschlägen: Ist das Verbreiten von schwer zu ertragenden Aufnahmen aus der Ukraine notwendig oder Lust am Voyeurismus?

Ein Kommentar von Hannes Soltau

Kurz nach der Jahrtausendwende war eine Website sehr populär, die sich „Archiv verstörender Darstellung“ nannte. Die dort veröffentlichten Bilder schockierten und faszinierten eine ganze Generation auf deutschen Schulhöfen. Besondere Aufmerksamkeit erlangte die Seite durch grausige Fotografien der Toten des 11. Septembers und des Afghanistan- und Irakkriegs. Soziale Medien waren da noch nicht existent, die Öffentlichkeit kannte die Folgen von Militärschlägen und Terror nur aus geglätteten Nachrichtensendungen.

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