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Kurz vorm Abgrund: Die Affäre um Kanzler Kurz stürzt Österreich in eine Regierungskrise

Korruptionsfahnder erheben schwere Vorwürfe gegen Österreichs Bundeskanzler. Der will aber nicht zurücktreten.

Von Matthias Punz

In Österreichs Innenpolitik herrscht wieder der Ausnahmezustand. Nach dem berühmt gewordenen „Ibiza-Video“ von vor zwei Jahren bahnt sich die nächste Staatskrise an. Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit: Die Vorwürfe gegen den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz und Teile seines engsten Umfelds wiegen schwer. Gegen ihn und neun weitere Personen wird ermittelt, Polizisten durchsuchten am Mittwoch dutzende Büros und private Adressen. Neben Vertrauten des Kanzlers, wie seinem Sprecher und seinem Medienbeauftragten, stehen zwei Meinungsforscherinnen und die Boulevardzeitung „Österreich“ im Fokus der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in Wien.

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