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Bildungskatastrophe durch Corona: Verhaltensauffällig und abgehängt

Jetzt zeigen sich die Langzeitfolgen der Schul- und Kitaschließungen. Kaum ein Land benachteiligt seine Kinder so wie Deutschland.

Eine Kolumne von Sabine Rennefanz

Vor ein paar Wochen berichtete mir eine Bekannte, eine Grundschullehrerin, von ihren Erstklässlern in Pankow. Sie habe in ihren fünfzehn Berufsjahren nie eine Klasse erlebt, in der so unterschiedlich entwickelte Kinder säßen. Man sehe die Folgen des langen Lockdowns und der geschlossenen Kitas. „Manche Kinder wirken, als hätten sie eineinhalb Jahre vor dem Fernseher gesessen“, sagte sie. Siebenjährige seien motorisch, sprachlich und kognitiv auf dem Entwicklungsstand von Dreijährigen. Andere seien schon sehr weit, könnten erste Wörter lesen und ein wenig rechnen.

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